Donnerstag, 28. Februar 2013

Anreise nach Villaviciosa



Der Wecker klingelt viel zu früh um 4:45. Ich mache mich fertig, packe den Rest, schnüre die Mülltüte, setze noch einen Status auf Facebook und fahre nach Michael abholen. Problemlos geht es auf die Autobahn und Richtung München. Heute ist Gelb-Blinklicht-Tag. Wir unterhalten uns, während das zunehmende Tageslicht einen grauen Tag entpuppt. In Eching stehen auf dem P&R-Parkplatz merkwürdige Warntafeln, so dass wir uns entscheiden, nach Oberschleißheim zu fahren und unser Glück dort zu probieren. 10 Minuten später parken wir unter einer Brücke mit anderen Autos aus UL, ROW, BB und R. Wir holen uns beim Bäcker Brot und Frühstück, schließen das Auto ab und machen uns mit der S1 auf den Weg zum Flughafen. Hier müssen wir erstmal den langen Weg zum Terminal finden, was auch problemlos klappt. Wir verpacken die Rucksäcke, checken sie ein, frühstücken in aller Ruhe und checken dann ebenfalls ein. Flieger Nr. 1 startet pünktlich in die Wolkendecke, aus der bald verschneite Alpengipfel ragen. Das sieht toll aus! Leider wissen wir nicht, wo genau wir sie überqueren. Dann döse ich ein bisschen vor mich hin. Wir landen pünktlich am neuen Terminal in Barcelona, gehen bei McDonalds essen (Salat und McFlurry mit Oreos) und können bald in den Anschlussflug einchecken. Das Flugzeug hat überhaupt keine Beinfreiheit, aber bis Asturias wird es schon gehen. Mit an Bord sind blau-beanzugte Herren vom FC Barcelona, wohl deren Hockey-Mannschaft. Ich versuche wieder, ein bisschen zu dösen, Michael auch. Nach der Landung und dem 20m-Bustransfer zur Halle stürmen alle wie immer zum Gepäckband. Mir ist ein bisschen übel und ich habe Kopfweh. Unsere Rucksäcke kommen bald, bei meinem ist die Regenhülle abgegangen und liegt daneben. Dann geht es raus an die frische Luft und ich nehme erstmal eine Aspirin. Bus 1 bringt uns nach Gijón, wo ich einiges wieder erkenne. Dort genießen wir ein bisschen Sonne, bevor uns Bus 2 Richtung Villaviciosa fährt. Der Busfahrer bringt uns auf der Straße aus der Stadt hinaus, auf der ich auf dem Norte hineingelaufen bin und fährt die anschließende, sehr kurvige Straße sehr vorsichtig. Mir wird leider trotzdem schlecht und ich bitte um eine Tüte, die ich dann aber glücklicherweise doch nicht brauche. In Villaviciosa muss ich mich erstmal ein bisschen setzen und durchatmen. An der nächsten Ecke ist ein Alimerka, wo wir erstmal einkaufen. Villaviciosa ist auch hier ein schönes Örtchen. Wir kehren in der empfohlenen Pension del Sol ein, wo mir aber bald richtig kalt wird. Ich döse, während Michael duscht und anschließend gehen wir noch mal durch den Ort, kaufen im El Arbol noch was fürs Frühstück, bringen das heim und gehen anschließend in ein Restaurant, das auch nicht so weit weg ist. Der Wirt versteht mich anscheinend nicht so, aber er bringt gutes, reichhaltiges Essen. Hier gibt es sogar 3 Gänge plus Nachtisch. Am Tisch nebenan bricht ein Weinglas am Stiel. Ein Spanier spricht uns auf englisch an und erzählt, hier sei das Paradies, man müsse das Leben so nehmen, wie es kommt und das Bestmöglichste draus machen. Recht hat er. Wir zahlen dann und gehen. Ich dusche im kalten Bad und wasche mir die Haare. Der Wecker ist auf 8:00 gestellt.